Schulprogramm - Öffnung und Kooperation

 

Elternfrühstück

Beim Elternfrühstück gestalten die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern die Klasse und bereiten einen kleinen Imbiss vor. Für die Eltern selbst bietet sich dann die Möglichkeit,

Einbettung in die Kirchengemeinde

Die St. Nikolaus-Schule ist mit der kath. und der ev. Kirchengemeinde in Kall in vielen Bereichen eng verbunden. Hierzu gehören Schulgottesdienste und insbesondere die Entlass-, Martins- und Nikolausfeiern, die meist ökumenisch mit einem katholischen und evangelischen Geistlichen gefeiert werden. Die Schüler können je nach Konfessionszugehörigkeit auf die erste heilige Kommunion, die Firmung und die Konfirmation vorbereitet werden und im gemeinsamen schulischen und häuslichen Rahmen in den jeweiligen Pfarrkirchen die Feier gestalten und miterleben. Hier arbeiten Religionslehrer und Geistliche eng zusammen. Gerade die an den Bedürfnissen unserer Schüler ausgerichtete Vorbereitung wird von den Eltern positiv bewertet.

 

Kooperation mit den Heimen

Einige wenige Schüler der St. Nikolaus-Schule leben nicht bei den Eltern, sondern in verschiedenen Heimen innerhalb des Einzugsgebietes. Dazu gehören das Kinderheim der Lebenshilfe in Schmidtheim und das Haus Waltraud in Kall.

Ein regelmäßiger Austausch zwischen Betreuern und Lehrern (Einzelfallbesprechungen, Besuche, Hospitationen) findet statt, da nur so effektiv mit und für die Schüler gearbeitet werden kann.

 

Kooperation mit der AWO

Seit drei Jahren findet eine Kooperation mit der AWO-Kall unter dem Themenbereich „Wirkstatt-Lernen und Arbeiten“ statt. Hier haben die Schüler der Berufspraxisstufe die Möglichkeit, einen Einblick in das Berufsleben zu erhalten, indem sie einmal wöchentlich in den Bereichen „Wäschepflege, Elektronik, Gebäudepflege“ etc. mit arbeiten.

 

Kooperation mit außerschulischen Institutionen

Einen immer größeren Stellenwert nimmt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen ein. Immer häufiger wird in Fällen von Vernachlässigung, häuslicher Gewalt oder bei extremen Erziehungsproblemen die Kooperation mit dem Jugendamt gesucht. Gemeinsam werden Möglichkeiten der familiären Unterstützung, aber auch der außerhäuslichen Unterbringung überlegt. Ein zusätzliches Beratungsangebot wird hier auch von der KoKoBe (Koordinations- und Kooperationsstelle für Menschen mit Behinderung) bezüglich verschiedener Wohnformen genutzt.

Insbesondere bei diagnostischen Fragestellungen wird mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum in Mechernich, der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni-Köln und mit der Beratungsstelle für Autismus des Schulamtes bzw. dem „Verein Hilfe für das autistische Kind“ zusammengearbeitet.

Außerdem kann die Hilfe des Schulpsychologischen Dienstes in Anspruch genommen werden.

 

Kooperation mit der Hans-Verbeek-Schule

Die Hans-Verbeek-Schule in Euskirchen trägt mit den Einladungen zu ihren Festen einen Großteil der Kooperation zwischen beiden Schulen. Die Schüler der St. Nikolaus-Schule, die mobil sind, werden einmal im Jahr zu einem großen Sportfest eingeladen. Die Schüler, die eine besondere Förderung benötigen, nehmen einmal im Jahr an einem tollen Erlebnistag teil.

Diese beiden Feste stellen für die Schüler stets ein besonderes Erlebnis dar. Neben den sportlichen und erlebnisorientierten Angeboten, haben die Schüler hier die Möglichkeit, Kontakt zu den Schülern der Hans-Verbeek-Schule aufzunehmen, ihre Klassenräume, Lehrer, das Schulgebäude, Spiele ... kennen zu lernen, wodurch es durchaus auch zu einem Austausch kommen kann. In Zukunft werden auch von der St. Nikolaus-Schule ausgerichtete Besuchsangebote angestrebt.

 

Kooperation mit den Werkstätten

Fast alle Schüler der St. Nikolaus-Schule arbeiten nach ihrer Entlassung aus der Schule in einer Werkstatt für Behinderte, je nach Wohnort entweder in der WfB Zülpich oder in der WfB Zingsheim (Nordeifelwerkstätten). Das Ziel der Schule ist es, die Jugendlichen möglichst gut auf diesen Wechsel und auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Daher ist eine gute und enge Zusammenarbeit mit regelmäßigen Gesprächen, Besuchen und Hospitationen zwischen Schule und Werkstatt erforderlich. Eine zentrale Stellung bei der Vorbereitung der Schüler auf die Werkstatt nehmen die Praktika ein. In den 2 Wochen des Praktikums nehmen Werkstufenschüler am normalen Arbeitsalltag der Werkstatt teil und können dadurch Arbeitsrhythmus und verschiedene Arbeitsabläufe kennen lernen, sowie erste Kontakte zu Betreuern und Mitarbeitern der Werkstatt knüpfen.

 

Kooperation mit der Hauptschule Kall

 Mit der Hauptschule Kall verbinden uns zwei Kooperationen: Jeden Mittwoch treffen sich Schüler beider Schulen zum gemeinsamen sportlichen Erleben, sei es in Form von verschiedenen Ballspielen oder dem gemeinsamen Fußballspiel. Aus dieser Kooperation ist das alljährlich stattfindende Fußballturnier entstanden, an dem auch andere Förderschulen des Kreises beteiligt sind.

Eine weitere Kooperation stellt die "Sozial-AG“ dar. Einige Schüler der Hauptschule kommen einmal die Woche zur St. Nikolaus- Schule und sind dort festen Klassen zugeordnet. Die Schüler können sich so gegenseitig kennen lernen, ihre Ängste überwinden, sich untereinander helfen und miteinander arbeiten. Diese Praktika werden von Lehrern der Hauptschule betreut.

 

Kooperation mit Firmen bzgl. Hilfsmittelversorgung

Die individuelle Versorgung eines Schülers mit einem passenden Hilfsmittel ist zusätzliches Ziel der Arbeit von Lehrern und Therapeuten. Sowohl im Bereich orthopädische Technik, Rollstuhlversorgung, Therapiefahrräder als auch bzgl. der Versorgung mit elektronischen Kommunikationshilfen besteht ein intensiver Austausch mit verschiedenen Firmen, die diese Hilfsmittel vertreiben und uns beratend zur Seite stehen.

Gemeinsam mit den Eltern werden Gutachten für die Krankenkassen erstellt, um eine möglichst rasche Abwicklung des Vorganges zu unterstützen.